Solidarische Landwirtschaft Schinkeler Höfe

Austausch im großen Kreis. Raum, um einander bewusst zu begegnen. Alle Fotos: Solawi Schinkeler Höfe
Austausch im großen Kreis. Raum, um einander bewusst zu begegnen. Alle Fotos: Solawi Schinkeler Höfe

Eine wundervolle Erfahrung, das neue Wirtschaftsjahr mit einem Erdfest anzufangen – auf der Koppel bei der großen Eiche vor den Gewächshäusern. In einem doppelten Kreis feierten wir unsere Solawi: Die Menschen in dem inneren Kreis traten mit einem Gegenüber aus dem äußeren Kreis in einen Austausch und gingen nach einer Weile ein paar Schritte weiter zu einem nächsten Gegenüber, mit dem ein neuer Austausch begann. So lernten wir einander kennen, hörten zu und erzählten. Als diejenige, die das angeregt hatte und den Prozess hielt, war ich aufgeregt – doch dann hoben die Stimmen, die Gespräche um mich herum an, was mich mit großer Freude erfüllte. JA, alle wollten noch viel länger in der jeweiligen Begegnung verweilen, bevor es zu den nächsten Menschen weiter ging. Doch das Mitbring-Buffet wartete ja auch noch mit Köstlichkeiten ... Der lebhafte, vertiefende Austausch ging an den Tischen bei der Eiche weiter.

Es war sehr eindrücklich zu erleben, wie wichtig allen das Erzählen und Zuhören, das In-Beziehung-Kommen ist. Wer sind denn meine Mit-Solawistas? Was ist das für eine Menschengruppe, mit der ich die vier Höfe der Solawi unterstütze ...? Dieses Miteinander trägt, ist m.E. wesentlich für zukunftsweisende Ideen und Impulse, für die neue Geschichte. Wir können nicht nur organisieren und regeln, wir wollen auch danken und feiern.

Danke für die ERDFEST-Initiative. Damit war unser Sommerfest eingebunden in einen größeren Zusammenhang, in ein gemeinsames Feld, in ein größeres DANKE.

Andrea Kraus
 

In Beziehung treten - auch beim gemeinsamen Genießen des leckeren Mitbring-Buffets an der großen Eiche.
In Beziehung treten - auch beim gemeinsamen Genießen des leckeren Mitbring-Buffets in der Obhut der großen Eiche.
Wie können wir aus der Anonymität globalisierten Wirtschaftens heraus treten und uns neu mit dem verbinden, was uns und die Erde lebendig hält?
Wie können wir aus der Anonymität globalisierten Wirtschaftens heraus treten und uns neu mit dem verbinden, was uns und die Erde lebendig hält?