Inklusives Erdfest in Wennigsen – Leonore Albers

Die Schulgarten-Neuanfänge werden bestaunt. Foto: Paula Albers
Die Schulgarten-Neuanfänge werden bestaunt. Foto: Paula Albers

Die Erdfest-Premiere in Wennigsen war ein wunderbares Fest – ganz so inklusiv und herzlich, wie ich es mir gewünscht habe – wenn es auch in Anbetracht des Wetters nicht auf der Wiese, sondern überwiegend in der Pausenhalle der Grundschule stattfand und nicht so viele Menschen wie erhofft da waren. Aber die, die da waren, waren es mit ganzem Herzen und wir waren eine wunderbar bunte, offene, generationenübergreifende und die Kulturen verbindende Gemeinschaft. Der jüngste Gast war drei Jahre und die älteste Teilnehmerin 96 Jahre alt/jung. Gemeinsam haben wir tolle kraftvolle Erdenlieder für kleine und große Leute gehört und mitgesungen sowie dazu mal besinnlich-meditativ, mal fröhlich-ausgelassen getanzt.

Das von der Nabu-Ortsgruppe gespendete Hochbeet sowie die Anfänge des Schulgarten-Neubeginns wurden bestaunt und es fanden interessierte Gespräche und neue erweiternde Begegnungen statt. Ein vorbereitetes großes Stoffbild mit unserer Erde und dem afrikanischen Sprichwort »Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern« wurde fertiggestellt – die Gäste konnten einen oder mehrere kleine Menschen darauf malen. Es soll vielleicht im Rathaus präsentiert werden – auf jeden Fall soll es wieder zur Geltung kommen – beim nächsten Erdfest ...?

Leonore Albers

Das gespendete Hochbeet wird bewundert. Foto: Paula Albers
Das gespendete Hochbeet wird bewundert. Foto: Paula Albers