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Foto: Manuela Schlichting

Wir haben unser Erdfest im Kolleg*innenkreis in unserem Raum der Stille gefeiert, als meditativen Impuls im vertieften Wahrnehmen, Bestaunen und Zelebrieren der lebendigen Erde.

Begonnen haben wir mit der Goldene Faden-Meditation im liebenden Blick auf unseren Planeten und einer anschließenden Zeit der individuellen, wort- und bildlosen Stille.

Dann sind wir eingetaucht in die sinnliche Erfahrung der Erde, die in unserer Mitte aufgeschüttet lag. Schauen, Berühren, Riechen. Den verschiedenen Lustimpulsen folgend – die Erde streichelnd, sie durchwühlend… Darin auch die Frage bewegend: Was ist mir kostbar an der Erde? Dem gaben wir Ausdruck im Wort, so einander Anteil gebend am individuellen Erleben der Wertschätzung und Freude. Danach die »dreckigen« Hände, erdig bis unter die Fingernägel, was wir auch mit einer kindlichen Freude genossen.

Es schloss sich das Lauschen an auf einen Text aus Andreas Webers Buch »Lebendigkeit – eine erotische Ökologie«.

Und schließend rundeten wir unser Erdfest mit dem Genuss von Früchten der Erde ab. Ein Korb roter Kirschen, farblich im wunderschönen Kontrast zur fast schwarzen Erde, lockte nun auch noch den Sinn des Schmeckens.

Als wir den Raum verließen, waren wir nicht nur sehr erdverbunden, sondern auch einander nah.

Manuela Schlichting

Foto: Manuela Schlichting