Im Dialog e.V.

Gestaltete Mitte mit Fundstücken. Foto: Bianka Ledermann

Nachlese eines Erdfests am 21. Juni im Rahmen der Abschlussveranstaltung eines Qualifizierungskurses für pädagogische Fachkräfte zur/zum Praxis-Mentor*in in Leer (Ostfriesland):

Wir nahmen uns gemeinsam Zeit, um zusätzlich zur Reflexion zu der Ausbildung auch eine Verbindung im Miteinander zu gestalten und der Natur gegenüber aufmerksam zu sein/zu werden.

Einführend unterhielten wir uns über den Reaktor-Unfall 1986 in Tschernobyl 1986, tanzten dazu den »Ulmentanz« (hast Du hierzu einen Link?) und lasen miteinander die dazugehörige Hintergrundinformation.

Danach unternahmen wir einen »Spaziergang mit sich selbst im inneren Dialog« in der Natur, von dem jede*r einen Gegenstand mitbrachte und die Gedanken, die er/sie sich auf dem Weg dazu gemacht hat, einbrachte.

In einem Dialogkreis tauschten wir uns darüber aus, wie Achtsamkeit mit sich und der Natur, verbunden mit einer ressourcenschonenden Lebenspraxis im Alltag fortgesetzt werden kann.
Hierbei führten wir ein »Achtsamkeits-Tagebuch« ein, das jede*r bekommen hatte für eigene Notizen, Ideen sowie für Momente, die man/frau für sich festhalten und sammeln will. Solche Blanko-Achtsamkeitsbüchlein wollen alle nach den Sommerferien auch an ihre jeweiligen Auszubildenden verteilen und diese ermuntern, ebenfalls einen Naturspaziergang zu machen, um den inneren Dialog zu erleben, sich verbunden zu fühlen und einen Moment der Stille zu genießen.

Schließlich erhielt jede*r eine Wildblumen-Samenmischung mit der Bitte, sie dieses Jahr auszustreuen, die Aussaat zu hegen und möglichst auch wachsen zu sehen.

Zum Abschluss tanzten wir ein zweites Mal gemeinsam den »Ulmentanz«, bevor wir uns in Stille trennten und auf den Weg machten.

Fotos von uns als Gruppe sind dabei leider nicht entstanden, sondern nur Fotos von unserer Anregung zum Spaziergang und von den Fundsachen in der Abschlussrunde. Diese füge ich hier bei.
Mein Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, die den Erdfest-Gedanken weitertragen möchten.

Mir selbst macht dieses Aussäen kleiner Ideen für den Alltag viel Spaß. Gerne mögen andere Ideen davon aufgreifen, sie weiter erproben, wodurch die Bewegung größer wird und vielleicht irgendwann auch eine große Wirkung zeigt. Ich weiß, wie wichtig viele kleine Aktionen sind und freue mich, wenn ich ein wenig mit dazu beitragen kann, dass etwas »Gutes« weiter geht!

Bianka Ledermann

Einstimmung. Foto: Bianka Ledermann
Austausch und Abschied. Foto: Bianka Ledermann